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Dienstag, 08 Dezember 2015 21:01

Weihnachtsspeck, der muss weg

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Auf der adventlich geschmückten Bühne hatten die drei Vollblut-Musiker verschiedenste Instrumente, Outfits und Grimassen im Gepäck. Auf der adventlich geschmückten Bühne hatten die drei Vollblut-Musiker verschiedenste Instrumente, Outfits und Grimassen im Gepäck. Dagmar Fitschen

Strapazen für die Lachmuskeln – Bidla Buh gastiert mit komödiantischem Programm in Nartum – Zuschauer bestens amüsiert

Bericht aus der Zevener Zeitung vom 8.12.2015 von Dagmar Fitschen

Wenn das Weihnachtsglöckchen zum Weihnachtskonzert von Bidla Buh klingelt, bleibt bei den Zuschauern kein Auge trocken. Zwei Stunden lang präsentierten die Musiker aus Hamburg ein locker-leichtes und beschwingtes Repertoire aus Musik und Comedy. Mit unterschiedlichsten Grimassen, Kostümen und Instrumenten brachten die Künstler die Stimmung zum Kochen.

Wer schon lange nicht gelacht hatte, der bekam dazu am Nikolaustag eine gute Gelegenheit. Bis auf den letzten Stuhl besetzt war der Saal im „Nartumer Hof“ am Sonntagabend, als die drei Musiker aus Hamburg die Bühne betraten. Die Phantasie und das Einfallsreichtum des Comedy- Trios war das reinste Trainingsprogramm für die Lachmuskeln.

Das Konzert mit dem Namen „Advent, Advent, der Kaktus brennt“ startete mit einem Medley aus vielen Weihnachtsliedern. Wie man aus Sauerkraut Lametta (sprich: „Lamedda“) macht, wussten die Zuschauer anschließend. Und wie man dieses Lametta wieder in Sauerkraut zurückverwandelt, ist nun bekannt. Auch wie es in den Familien zu Weihnachten zugeht, wurde aufs Feinste beobachtet und in Gedichtform vorgetragen. Aber auch, wie es danach ist, wenn es wieder heißt: „Weihnachtsspeck – der muss weg“.

auf welche Weise Musik gemacht werden kann, überraschte dabei die Konzertbesucher. So kam zum Beispiel die Nasenflöte gut an: Hans-Torge spielte auf seiner Flöte – durch den Mund. Und an jedem Nasenloch hatte er eine weitere Flöte, die seine „Brüder“ Ole und Frederik spielten. So war es möglich, ein mehrstimmiges Stück zu Gehör zu bringen. Dabei sah es sehr komisch aus. Eine Mülltonne diente als Trommel und eine Teekiste mit Besenstiel und Bindfaden erzeugte ähnliche Töne wie ein Kontrabass. Mit ihrem selbst erfundenen und gebauten Blasebalg-Fitness-Orchester- Instrument hatten die Zuschauer schon Mühe, nachzuvollziehen, wer welchen Ton spielte. Allein der Anblick animierte zum Schenkelklopfen.

Schlagzeuger Frederik punktete mit seinen Soli am Xylophon. Nicht nur sein Gesicht dabei war urkomisch, auch das flinke Spielen des Instruments mit zwei Schlägeln pro Hand faszinierte damit die Zuschauer.

Ole, der Gitarrenspieler, präsentierte ein originelles Kostüm aus vielen Klingeln. Jeweils an den Füßen, Händen, am Kopf – und am Hosenknopf. Voll in seinem Element war Hans-Torge, der als Marius Müller-Westernhagen die Stimmung ordentlich einheizte. Das Konzert endete mit einer stehenden Ovation und einer zweifachen Zugabe. Ob sich die Musiker anschließend bei Silvia und Reinhard blicken ließen, weiß heute niemand. Aber lustig ist es jedes Mal aufs Neue, wenn das Publikum in die Show mit einbezogen wird, ohne dabei peinlich zu sein.

Die Mitglieder der St.-Margarethen- Stiftung waren sehr zufrieden. Mit dem Reinerlös soll die Jugendarbeit unterstützt werden.HoppenMusiker3Hans-Torge überzeugte mit seiner Stimme.

HoppenMusikerSchenkelklopfen von der ersten bis zur letzten Minute. Der Weg zum Publikum war nicht weit – und der Funke sprang sofort über. Die Musiker aus Hamburg hatten die Gäste der Benefiz-Veranstaltung im Griff.

Gelesen 3270 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 10 Dezember 2015 21:08

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