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Montag, 03 Juni 2013 23:16

Feuerwehr feiert Jubiläum

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NARTUM. Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Nartum gab es nach einem vergnüglichen Kommersabend am Wochenende das Feuerwehrfest mit einem bunten Rahmenprogramm beim „Nartumer Hof“ in Nartum.

Pünktlich um 13.30 Uhr startete der Marsch durch den Ort mit dem Ziel der Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal. Ortsbrandmeister Volker Baske vermutete in seiner Rede, dass es zwar gerade bei jüngeren Leuten aus der Mode gekommen sei, an Kriegsgräberdenkmälern zu stehen und den Verstorbenen zu gedenken. Jedoch, so betonte Baske, sei es von großer Wichtigkeit, diese Ehrungen fortzuführen und sich dessen bewusst zu machen, was der Schrecken des Krieges bedeutet. Zurück auf dem Festplatz starteten die Feuerwehrwettkämpfe. Diese waren unterteilt in die Disziplin Heimberg Fuchs, einem reinen Schnelligkeitswettbewerb, und dem Leistungswettbewerb der Feuerwehren im Lande Niedersachsen, der in den ursprünglichen Disziplinen durch die Bewertung der Kommunikation und des Fachwissens erweitert und ergänzt wurde und damit den modernen Anforderungen der Feuerwehrarbeit entspricht.

Die Kinder waren mit Spielmöglichkeiten ebenfalls gut versorgt. So gab es einen Luftballonwettbewerb, die Möglichkeit zum Dosenwerfen und Zielspritzen mit einer 10-Liter-Kübelspritze. Dabei fühlten die Kinder sich womöglich schon wie echte Feuerwehrleute.

Den Leistungswettbewerb der Gastwehren gewannen die Feuerwehrleute aus Winkeldorf vor den Kameraden aus Steinfeld und Horstedt. Bei der Wettkampfgemeinschaft Elsdorf, der zehn Wehren angehören, landete Frankenbostel auf dem 1. Platz, gefolgt von Volkensen und Rüspel I. Im Heimberg-Fuchs-Wettkampf sicherte sich Wehldorf den Sieg vor Wistedt und Ehestorf/Hatzte.

Eckart Itzek, Pressewart der Feuerwehr: „ Man kann schon sagen, dass die Wettkämpfe hier heute unter erschwerten Bedingungen stattfanden.“
Denn der Kommersabend zuvor endete mit der Wasserorgel, die während der Darbietung etwa 30 Kubikmeter Wasser in die Luft schleuderte – und damit den ohnehin vom vielen Regen aufgeweichten Boden gründlich wässerte. Dem matschigen Boden allerdings war ein kleines Spektakel am Rande des Wettkampfes
zu verdanken. Dort hatte sich nämlich ein Feuerwehrauto festgefahren und sorgte damit für etwas Unterhaltung am Rande. Aber für die einsatzerprobten Kameraden
war das kein Problem, so stand das Auto in kurzer Zeit wieder auf festem Untergrund. Anhand solcher Situationen wird deutlich, wie die Feuerwehr Teamwork und Kameradschaft definiert – und das unentgeltlich zum Wohle der Gesellschaft. (df)

Gelesen 3159 mal Letzte Änderung am Sonntag, 31 August 2014 09:48
Dagmar Fitschen