Freitag, 02 Februar 2018 23:31

Nartumer wollen tüchtig feiern

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In drei Jahren steht das 100-jährige Jubiläum des Vereins an – Vorbereitungen sind bereits angelaufen

Bericht aus der Zevener Zeitung vom 2.2.2018 von Bernhard Jung

Beim TuS Nartum werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus. So besteht der Sportverein 2021 stolze 100 Jahre. Dieses Jubiläum soll natürlich gebührend gefeiert werden. Deshalb wurde während der Jahreshauptversammlung schon einmal die Gründung eines Festausschusses angeregt.

Dieser soll dann auch nähere Details festlegen. Ferner standen Wahlen auf der Tagesordnung. Mit Dank verabschiedete sich der Vorstand von seiner zweiten Vorsitzenden Silke Stemmann und der Schriftführerin Iris Höhns. Sven Wilke (Zweiter Vorsitzender) und Nele Schradick (Schriftführerin) übernehmen nach einstimmigem Votum diese Ämter.

Darüber hinaus wurden Vereinsmeister im Tischtennis und Kegeln geehrt und es gab mit Jens Frese, der beim Bremer Marathon dabei war, einen „Läufer des Jahres“. Zufrieden konnte der TuS auch in diesem Jahr mit seinem Förderverein und dessen großzügiger Unterstützung bei zahlreichen Projekten sein.

„Die Röcke der Damen bitte eine Handbreit über dem Knie und vom ,Sportler des Jahres‘ sollte man keine Getränke annehmen, sondern ihm lieber in seinen Leistungen nacheifern.“ So streng waren die Verhaltensmaßregeln des Nartumer Sportvereins, damals vor bald hundert Jahren, vorgetragen von Friedhelm Hellmers. Viel habe sich inzwischen geändert, aber es gelte nach wie vor: „Auf den Vorstand konnte man sich immer verlassen“, so das Resümee von Helmers.

Hafenmeister Tobias Brunkhorst vom befreundeten Hafenverein überbachte die seemännischen Grüße der Leichtmatrosen und Klabautermänner. Ob es letztere, diese stets auf Krawall gebürsteten Gestalten, dort im Nartumer Hafen tatsächlich gibt, bleibt offen. Schließlich lassen sich Klabautermänner bekanntermaßen nie blicken. Da ist Brunkhorst jedenfalls fein raus. Aber vielleicht haben diese Typen ja bei der Verteilung der Einladungen ihre Hand im Spiel. Es gibt jedenfalls stets mysteriöse Wege der Zustellung und das nicht nur beim TuS. Zumindest sollen laut Satzungsänderung die Einladungen fortan nicht mehr per Post zugestellt werden.

Gyhums Bürgermeister Lars Rosebrock sagte dem TuS in seinem Grußwort die Beteiligung an den Kosten für die Gebäudeunterhaltung zu und schlug die Gründung einer Theatergruppe in Nartum vor. Ein Schelm, wer bei solch einem Ansinnen aus Politikermund Böses denkt.

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