Mittwoch, 20 Mai 2015 12:20

Ein Klavierabend in Nartum mit Janka Simowitsch

Geschrieben von
Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Die in Rostock geborene Pianistin Janka Simowitsch wird am 7. Juni im Haus Kreienhoop in Nartum zu Gast sein. Die in Rostock geborene Pianistin Janka Simowitsch wird am 7. Juni im Haus Kreienhoop in Nartum zu Gast sein. Lawrenz

Kempowski-Stiftung lädt am 7. Juni zu einem Sommerkonzert mit einer jungen Pianistin in das Haus Kreienhoop ein

Bericht aus der Zevener Zeitung vom 20.5.2015

Zu einem Klavierabend mit der Pianistin Janka Simowitsch lädt die Kempowski-Stiftung am Sonntag, 7. Juni, ins Haus Kreienhoop in Nartum ein. Beginn ist um 17 Uhr, Einlass ab 16.30 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro.

 

Janka Simowitsch wurde 1987 in Rostock geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von vier Jahren, mit zwölf wurde sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, wo sie ab 2005 als Vollstudentin ihre Ausbildung intensivierte. Von ihren Professoren Matthias Kirschnereit, Karl- Heinz Will und Bernd Zack erhielt sie technisches Rüstzeug und musikalische Inspiration.

Nach dem Diplomabschluss folgte ein Aufbaustudium an der Zürcher Hochschule der Künste bei Professor Konstantin Scherbakov, der Simowitsch nach eigenen Angaben neue Klangwelten eröffnete.

Die junge Pianistin begeistere ihr Publikum mit einer mitreißenden Spielfreude, die sie bei Auftritten bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, beim Schumannfest Düsseldorf, dem Internationalen Festival St. Petersburger Herbst oder dem Klavierfestival Spoleto unter Beweis stellte. In Deutschland konzertierte sie in der Berliner Philharmonie, in der Philharmonie Essen, im Theater Gera, im Sendesaal des Bayrischen Rundfunks und im Konzerthaus Dortmund. Konzertreisen führten sie nach Italien, Polen, Russland, Japan, in die Schweiz und die USA. Seit dem Sommersemester 2012 hat Janka Simowitsch einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock.

Die erste Hälfte des Programms gehört dem traditionellen Klavierrepertoire. Das gesangliche Präludium eröffnet das Konzert. Die Besonderheit der Fuge ist, dass sie drei Themen vorstellt und miteinander verknüpft. Die Appassionata ist eine Sonate, die zwar noch im klassischen Stil komponiert ist, aber den Ausdruck zu sprengen vermag. Sie gilt bei vielen noch heute als die Beethoven Sonate. Die zweite Hälfte besteht aus Bearbeitungswerken. Bekannte Melodien wurden in ein neues Gewand umhüllt.

Die Kunst, die eigentliche Schönheit des Originals zu bewahren und dennoch geschmackvoll neue Farben ins Spiel zu bringen, ist all den Meistern im hohen Maße gelungen. (ZZ/ak)
Gelesen 2300 mal Letzte Änderung am Samstag, 23 Mai 2015 12:26