Montag, 18 Februar 2019 21:16

Eine Rose für die Kreismeisterin

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Der TuS-Vorstand mit (von links) Hannes Acker, Sören Baske, Jan Lemke und Heide Borchers (hinten) sowie Sven Wilke und Janne Rosebrock. Der TuS-Vorstand mit (von links) Hannes Acker, Sören Baske, Jan Lemke und Heide Borchers (hinten) sowie Sven Wilke und Janne Rosebrock. Jung

TuS Nartum ehrt Tischtennis-Ass Lisa Marie Borchert – Jan Lemke bleibt Vorsitzender des Vereins

Bericht aus der Zevener Zeitung vom 18.2.2019 von Bernhard Jung

Jan Lemke bleibt Vorsitzender des TuS Nartum. Auf der Jahreshauptversammlung wurde er von den Mitgliedern im Amt bestätigt. Hafenmeister Tobias Brunkhorst ist Zweiter Vorsitzender, Heidi Borchert bleibt Kassenwartin. Neben Wahlen prägten eine Ehrung und eine Debatte über die Finanzen die Versammlung.

Wenn das mal keine Beschleunigung ist: Weil die Jahresberichte vom Vorstand und den Spartenleitern allen schriftlich vorlagen, konnte die Versammlung schnell zum Kassenbericht übergehen. Der gab Anlass zu Diskussionen. Grund: Die Finanzlage ist etwas prekär. Der Verein existiert am Limit, all die Sparten kosten Geld und die Einnahmen waren zuletzt nicht so pralle, hieß es. Also wurde über eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge diskutiert. Die werde sich in naher Zukunft wohl nicht vermeiden lassen, machten die Verantwortlichen deutlich. Anregungen von den Mitgliedern wurden entgegengenommen, doch für Beschlüsse war es noch zu früh.

Eine besondere Ehrung wurde der jungen Sportlerin Lisa Marie Borchert zuteil. Sie wurde bei den Tischtennis-Kreismeisterschaften der Jugend Kreismeisterin und ist auch Kreisranglistenerste der Mädchen. Dafür gab es Applaus, Glückwünsche und eine Rose.

Eine gute Tradition der Nartumer ist es, bei allen wichtigen Versammlungen auch die Vertreter der anderen Vereine einzuladen. So weiß jeder Bescheid und ist informiert. Auch Grußworte gehören dazu, in denen mehrmals den Neu- und Wiedergewählten für die Zukunft eine ruhige Hand gewünscht wurde.

Beim Punkt Verschiedenem ging es um eine besser finanzielle Ausstattung des Vereins. Renovierungen stehen an und der alte Sportplatz muss dafür wohl erst einmal stillgelegt werden. Der Rasen muss erneuert und der Zaun instandgesetzt, sonst haben die Enten bald freien Auslauf und Zugang, war zu hören. Andere schlugen vor, dass die Gemeinde aus ihrem „vollen Topf“ aus der Aktion „Ein Dorf hat Zukunft“ Geld herausrücken sollte..

Auch aus Reihen des Vorstands gab es Wortmeldungen. Es könne nicht sein, dass alle Vorbereitungen für das Sommerfest allein dem Vorstand überlassen wird, alle Mitglieder seien aufgefordert, sich daran zu beteiligen, so der Appell. Eine rege Beteiligung wünscht sich Ortsbrandmeister Volker Baske auch für das Kreisfeuerwehrfest, das die Nartumer am 7. September ausrichten. Dazu lud er die Anwesenden und alle Bürger zum Mitmachen ein.

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