Montag, 14 Januar 2019 20:23

Anträge sorgen für Aufregung

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Das Führungsteam der Nartumer Schützen nach der Wahl. Das Führungsteam der Nartumer Schützen nach der Wahl. Jung

Mitgliederversammlung der Nartumer Schützen wird nach ruhigem Verlauf noch turbulent

Bericht aus der Zevener Zeitung vom 14.01.2019 von Bernhard Jung

Man sollte während Wahlen und Abstimmungen keine Getränke ordern. Diese Erkenntnis gewannen die Nartumer Schützen während ihrer Mitgliederversammlung. Dort wurde eine Bierbestellung als Gegenstimme interpretiert. Das war aber schon der einzige Moment, in dem es holperte. Die Wahlen wurden zügig durchgeführt – dann wurde diskutiert.

Einmal im Jahr, hat jeder eingetragene Verein eine Mitgliederversammlung abzuhalten, das ist gesetzlich vorgeschrieben, so wie der Ablauf auch. Protokolle, Berichte der Schießwarte und Kassenprüfer, alles ist festgelegt, auch wenn es für den einen oder anderen schon mal etwas monoton erscheint. Auch Wahlen gehören dazu, da wird’s dann doch schon interessanter. Wer wird wiedergewählt, wer kommt neu hinzu?

Das Ergebnis in Nartum: Anja Przigoda übernimmt den Posten als stellvertretende Vorsitzende und zusammen mit Janina Helmers die Kinderkommission. Als Fahnenträger sind Julian Schiller und Beeke Magotsch neu in der Mannschaft der Funktionsträger. Alle anderen wurde im Amt bestätigt, tatsächlich ohne Gegenstimmen.

Richtig interessant wird’s, wenn beim Punkt „Verschiedenes“ Wortmeldungen, Vorschläge und Anträge zu hören sind, die nicht jedermanns Zustimmung finden. Dann kann es schon mal hoch hergehen in so einem ansonsten gemütlichen Verein. Zunächst wurde die geringe Teilnahme am Volkstrauertag moniert und um bessere Beteiligung gebeten. Und dann wurde es unruhig, es flogen die Argumente hin und her. Das hatte Schriftführer Michael Wedemeyer wohl auch geahnt, als er zwei Anträge mit den Worten „Jetzt wollen wir mal für etwas Aufregung sorgen“ einbrachte. Beschlossen wurde ein Fahrtkostenbeitrag für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen außerhalb Zevens. Ein weiterer Beschluss: Auch Kinderkönige müssen künftig eine Wartezeit von fünf Jahren einhalten, um erneut Kinderkönig zu werden.

Turbulent wurde es dann bei einem Vorschlag, dem neuen König die Vorbereitungen für seine Dienstagsfeier abzunehmen. Da herrschte große Uneinigkeit. Eine Abstimmung dazu fand allerdings noch nicht statt.

Gelesen 200 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 23 Januar 2019 20:25